Pressemitteilung

Auf Einladung von Alexander Throm MdB referierte der Parlamentarische Staatssekretär Norbert Barthle in Bad Rappenau zur deutschen Entwicklungshilfe.

v.l. Alexander Throm MdB mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Norbert Barthle MdB, Oberbürgermeister Sebastian Frei und dem örtlichen CDU-Vorsitzenden Erwin Wagenbach in Bad Rappenau.
v.l. Alexander Throm MdB mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Norbert Barthle MdB, Oberbürgermeister Sebastian Frei und dem örtlichen CDU-Vorsitzenden Erwin Wagenbach in Bad Rappenau.
Auf Einladung des Heilbronner Bundestagabgeordneten Alexander Throm legte der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Norbert Barthle MdB vor rund 40 interessierten Bürgerinnen und Bürgern die entwicklungspolitischen Strategien Deutschlands dar.

Derzeit seien 68,5 Millionen Menschen auf der Flucht, davon 40 Millionen Binnenflüchtlinge vornehmlich in Ländern wie Kolumbien, Syrien, dem Kongo, Somalia, Sudan und Jemen. Die Entwicklungshilfe habe sich in den letzten Jahren dahingehend verändert, dass nun stärker konkrete Projekte in den betroffenen Ländern gefördert und der Erfolg dieser Förderungen auch entsprechend evaluiert werde. Mit den Maßnahmen werde auch die irreguläre Migration eingedämmt, die Fachkräftezuwanderung gestaltet und eine nachhaltige Rückkehr und Reintegration gefördert.

Bei 820 Millionen Menschen, die auf der Welt Hunger leiden, gebe es mit der „Sonderinitiative Hunger“ bereits große Erfolge in Afrika: In Mali beispielsweise würden derzeit 80 Prozent mehr Ernte bei 35 Prozent weniger Wasserverbrauch erwirtschaftet, was eine Einkommenssteigerung für über eine Million Kleinbauern bedeute. In Benin erziele man mit einer neuen Reissorte den doppelten Ertrag im Vergleich zu der Zeit vor der Umsetzung des Programms.

Alexander Throm MdB, der stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung des Deutschen Bundestages ist, betonte: „Unsere Aufgabe ist es, Perspektiven für junge Menschen in ihren Heimatländern zu schaffen, wenn es um die Bereiche Ernährung, Gesundheit und Arbeit geht. Dies setzen wir mit dem Marshallplan mit Afrika zunächst in Tunesien, Ghana und an der Elfenbeinküste bereits durch Reformpartnerschaften für mehr Rechtssicherheit und weniger Korruption um. Wir müssen die Bildungspartnerschaften weiter ausbauen und den Haushaltsetat für Entwicklungshilfe für 2019 deutlich erhöhen. Man kann nicht oft genug betonen, wie wichtig die Entwicklungshilfe auch für die Zukunft Deutschlands in Frieden, Freiheit und Wohlstand ist, denn unsere Zukunft ist untrennbar mit den politischen, wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Entwicklungen in der Welt verbunden“.

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