Faktencheck: Unsere Haltung zu Linkspartei und AfD

Die Beschlusslage der CDU Deutschlands:
„Die CDU Deutschlands lehnt Koalitionen und ähnliche Formen der Zusammenarbeit sowohl mit der Linkspartei als auch mit der Alternative für Deutschland ab.“
Beschlüsse C76, C101, C164 und C179
Weiter Informationen finden sie hier:


Warum grenzt sich die CDU von der Linkspartei und der AfD ab?

Die CDU wurde nach dem 2. Weltkrieg als Zusammenschluss von Christen, Nichtchristen, Gewerkschaftern und KZ-Überlebenden gegründet. Die Gründer der CDU hatten die Gewaltherrschaften kommunistischer und faschistischer Ideologen vor Augen, als sie in ihrem Berliner Gründungsaufruf vom 26. Juni 1945 festhielten: 
„Aus dem Chaos von Schuld und Schande, in das uns die Vergottung eines verbrecherischen Abenteuers gestürzt hat, kann eine Ordnung in demokratischer Freiheit nur entstehen, wenn wir uns auf die kulturgestaltenden sittlichen und geistigen Kräfte des Christentums besinnen. [..] Wir geloben, alles bis zum letzten auszutilgen, was dieses ungeheure Blutsopfer [Anm.: Gemeint ist der Zweite Weltkrieg] und dieses namenlose Elend verschuldet hat, und nichts zu unterlassen, was die Menschheit künftig vor einer solchen Katastrophe bewahrt.“

Deshalb war für die Gründungsväter und -mütter der CDU klar: Ein wahrhaft demokratischer Staat kann nur frei von Ideologien entstehen!
Wir als Partei der Mitte vereinen konservative, liberale und christlich-soziale Strömungen- Getragen von diesen Überzeugungen, war und ist für uns klar, dass es keine Zusammenarbeit mit den politischen Rändern geben darf. 

Setzt die CDU Linkspartei und AfD gleich?
Nein:
Wir grenzen uns von der AfD ab, denn:
  • Teile der AfD verharmlosen den Nationalsozialismus.
  • Teile der AfD stellen sich mit ihren Aussagen und Taten in Widerspruch zu unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung.
Deshalb kommt das Bundesamt für Verfassungsschutz in seiner Stellungnahme vom Januar 2019 zum Schluss:
"Dem Bundesamt für Verfassungsschutz liegen erste tatsächliche Anhaltspunkte für eine gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung ausgerichtete Politik der AfD vor. [...] Zunächst vertreten einige Führungsfunktionäre ein mit der Menschenwürdegarantie unvereinbares, stark ethnisch konnotiertes Volksverständnis und stellen eine Reihe von Einzelforderungen auf, die in ihrer Gesamtschau eine demütigende Ungleichbehandlung von Nichtdeutschen bedeuteten."

Wir grenzen uns von der Linken ab, denn:
  • Teile der Linken grenzen sich nicht klar und eindeutig von der SED und der DDR ab.
  • Teile der Linkspartei, so beispielsweise die "Sozialistische Linke", sind linksextrem.
Deshalb kommt das Bundesamt für Verfassungsschutz in seiner Stellungnahme zu extremistischen Strukturen innerhalb der Partei "Die Linke" zum Schluss:
"Der extremistische Zusammenschluss „Sozialistische Linke“ (SL) in der Partei DIE LINKE knüpft an „linkssozialistische und reform-kommunistische Traditionen“ an und vertritt neomarxistische Positionen. Ziel ist die Überwindung des Kapitalismus. Die DDR war für die SL „ein legitimer Versuch, auf deutschem Boden eine Alternative zum Kapitalismus aufzubauen."