Presse
26.07.2012, 16:54 Uhr
Throm appeliert erneut an Landesregierung: Ohne Ortsumfahrung Leingarten macht Verlängerung der Saarlandstraße keinen Sinn

Der CDU-Landtagsabgeordnete Alexander Throm fordert die Landesregierung unmissverständlich dazu auf, die Südostumfahrung Leingarten/Klingenberg in den Generalverkehrsplan aufzunehmen und für eine zügige Umsetzung dieser Maßnahme zu sorgen. Throm verweist zum wiederholten Mal auf den engen Zusammenhang zwischen beiden Straßenbauprojekten: „Das eine bedingt das andere. Ohne verlängerte Saarlandstraße macht die Südostumfahrung Leingarten/Klingenberg gar keinen Sinn.“

 

Das hinhaltende Taktieren von Verkehrsminister Hermann in dieser Frage will er nicht länger hinnehmen. „Es ist eine Zumutung für alle betroffenen Anwohner, die hier tagtäglich inakzeptablen verkehrlichen Belastungen  ausgeliefert sind und denen keine Perspektive auf baldige Besserung in Aussicht gestellt wird“, so MdL Throm. „Der Verkehrsminister behauptet zwar, ihm wäre die gegenseitige Abhängigkeit der beiden Maßnahmen bekannt, doch sind diese Äußerungen wohl nur theoretischer Natur. Denn wüsste Hermann wirklich, um was es bei diesen beiden Projekten geht, würde er handeln – und zwar sofort.“

Aufs Schärfste kritisiert Throm vor allem die Priorisierungsliste der Landesregierung, in der die Aus- und Neubaumaßnahmen nach angeblich nachvollziehbaren Kriterien bewertet wurden: „Eine solche Priorisierung verschleiert unter dem Deckmantel der Objektivität die Tatsache, dass die Landesregierung der Region Heilbronn keinerlei Bedeutung beimisst. Die momentan laufende Anhörungsphase, in der Stellungnahmen zum Maßnahmenplan Landesstraßen eingebracht werden können, ist ein weiteres sinnloses Vertrösten der Betroffenen, das wertvolle Zeit kostet und keine neuen Erkenntnisse bringen wird.

„Dass der Verkehrsminister tatsächlich nur ein Verhinderungsminister ist, wird leider aufs Neue allzu deutlich. Mit einem solchen Verhalten zeigt Hermann, dass er seinen Job nicht versteht und offensichtlich eine Fehlbesetzung in diesem Amt ist“, entrüstet sich Alexander Throm. „Es bleibt zu hoffen, dass der Verkehrsminister den Ernst der Lage endlich erkennt und Taten folgen lässt.“